💤 Schlafzeit – Zeitverschwendung?

1. Wie viel Schlaf braucht der Mensch?
Die meisten Erwachsenen benötigen zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf pro Nacht, um optimal zu funktionieren. Es gibt zwar genetische Ausnahmen ("Kurzschläfer"), die mit 5-6 Stunden auskommen, aber das ist sehr selten. Der deutsche Durchschnitt liegt bei ca. 7 Stunden und 14 Minuten. Schlaf ist hochindividuell, aber die 7-Stunden-Marke gilt als guter Richtwert.
2. Was passiert bei Schlafmangel?
Wer dauerhaft zu wenig schläft, zahlt einen hohen Preis. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Depressionen steigt. Auch die kognitive Leistung leidet: Nach 24 Stunden ohne Schlaf reagiert das Gehirn ähnlich wie bei einem Alkoholpegel von 1,0 Promille. Dauerhafter Schlafmangel verkürzt nachweislich die Lebenserwartung.
3. Wie viel Lebenszeit verschlafen wir?
Rechnerisch verbringt der Mensch rund ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren sind das fast 27 Jahre! Das klingt nach viel "verlorener" Zeit, ist aber die Grundlage dafür, dass wir die anderen zwei Drittel überhaupt gesund und aktiv erleben können. Schlaf ist der Wartungsmodus unseres Körpers.
4. Kann man auch zu viel schlafen?
Ja, auch das andere Extrem ist nicht ideal. Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig mehr als 9 oder 10 Stunden schlafen, ebenfalls ein höheres Risiko für bestimmte Krankheiten haben können. Oft ist übermäßiger Schlaf aber eher ein Symptom (z.B. für Depression oder andere Erkrankungen) als die Ursache.
5. Warum ist Qualität wichtiger als Quantität?
8 Stunden unruhiger Schlaf bringen weniger Erholung als 6 Stunden tiefer Schlaf. Wichtig sind die Schlafphasen (Tiefschlaf & REM-Schlaf). Störfaktoren wie Alkohol, schweres Essen oder blaues Licht vom Smartphone vor dem Bett können die Schlafqualität massiv senken, auch wenn man lange im Bett liegt.
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